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Gladiator


6/10

Allgemeine Infos
Der Monumentalfilm Gladiator von Ridley Scott („Alien“, „Blade Runner“ oder „Der Marsianer“) wurde im Jahr 2000 gedreht und erhielt 5 Oscars.

Die Handlung
Der erfolgreiche römische Feldherr Maximus Decimus Meridius (Russell Crowe, „American Gangster“, „Man of Steel“ oder „Noah“) steht hoch in der Gunst des römischen Kaisers Mark Aurel (Richard Harris, „Meuterei auf der Bounty“, „Die Wildgänse kommen“ oder „Harry Potter“). Dieser sieht sein Ende nahen und möchte das Kaisertum abschaffen um Rom dem Volk zurück zu geben. Diese Aufgabe, die Republik wiederherzustellen, will er an Maximus übertragen. Sein leiblicher Sohn Commodus (Joaquin Phoenix, „8mm – Acht Millimeter“, „Signs - Zeichen“ oder „The Village – Das Dorf“) erfährt von seinem Vater das nicht er der Thronfolger werden soll. Bitter enttäuscht erstickt er seinen Vater, dessen Tod so als „natürlich“ eingestuft wird und erklärt sich selber zum römischen Kaiser. Da Maximus die Tat von Commodus als einziges erkennt, ist es alleine an ihm die wünsche vom verstorbenen Kaiser Mark Aurel zu erfüllen.

Meine Meinung
Ehrfurchtsvoll und absolut episch, mit perfekten Schauspielern vor grandiosen Kulissen. Dazu aber auch einfach nur langgezogen und langweilig. Für mich ist Ridley Scott’s Gladiator einfach nur ein Kitsch-Märchen das bereits an der Oberfläche seine Charaktere und ihre Konflikte überspannt, während diese in der Klischeehaften dramaturgischen Forcierung keinesfalls an Tiefe gewinnen. Zum ganzen Überfluss ist der Plot des Films ein typischer Hollywood-Kracher ohne weiteren Anspruch und eklatanten Geschichtsverzerrungen, wie z.B. der Tod von Mark Aurel, der in Wirklichkeit an der Pest starb und bereits zu Lebzeiten seinen Sohn Commodus zu seinem Nachfolger ernannte. Aber ansonsten wäre Gladiator seiner kompletten Grundlage beraubt worden und Monumental steht ja auch nicht für historisch Korrekt. Also ein typisch amerikanischer Popcorn-Streifen, der leider durch seine geschichtliche Ungenauigkeit eher verblasst als pompös daher zu kommen. Natürlich ist dies der Dramaturgie geschuldet.

Mein Fazit
Leider werde ich mit Ridley Scott’s Gladiator einfach nicht warm und die Blu-ray wird wohl nie wieder in einem meiner Player landen. Die Geschichte ist einfach für mich zu blass und schafft es nie mich zu packen. Ein zweites Mal wäre einfach zu viel für mich. Wer auf bombastische Szenarien steht und dabei einem absolut typisch vorhersehbaren Hollywood-Plot folgen möchte, darf gerne ein Blick riskieren.

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