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The Human Centipede II: Full Sequence


5/10

Allgemeine Infos
Produzent, Regisseur und Drehbuchautor dieser niederländisch-britischen Co-Produktion ist der Niederländer Tom Six („Honeyz“ oder die „The Human Centipede - Trilogie“). Es ist die Fortsetzung des niederländischen Horrorfilms The Human Centipede: First Sequence – Der menschliche Tausendfüßler aus dem Jahr 2009. Auch in diesem übernahm er alle drei Aufgaben. Der Film wurde in Deutschland im Mai 2014 bundesweit in der ungeschnittenen Fassung beschlagnahmt.

Die Handlung
Martin Lomax (Laurence R. Harvey, „Cool as Hell“, „The Editor“ oder „The Human Centipede 3“) scheint etwas zurück geblieben zu sein, aber arbeitet als Nachtwächter in einem Parkhaus. Zuhause lebt er zusammen mit seiner garstigen Mutter (Vivien Bridson, „Herz aus Stahl“, „The Last House on Cemetery Lane“ oder „Christopher Robin“), die es Martin so oft wie möglich spüren lässt, dass sie ihn hasst.
Immer wenn er auf Arbeit in seinem Nachtwächterhäuschen sitzt, sieht er sich seinen Lieblingsfilm, The Human Centipede – First Sequence, an. Und er träumt davon irgendwann seinen eigenen Tausendfüßler aus Menschen zu kreieren. Nach einem erneuten Schlüsselerlebnis beginnt Martin dies in die Tat umzusetzen.

Meine Meinung
Laurence R. Harvey scheint die Rolle auf den Leib geschneidert zu sein. Ich erinnere mich immer gerne wieder an ihn als die kleine perverse runde Bowlingkugel mit chirurgischen Ambitionen. Auch wenn er mehr als Talentfrei wirkt bei seinen Operationen die er in einer alten schimmligen Lagerhalle durchführt, ist Martin doch sehr erfolgreich in seinem Endergebnis. Aber ich greife vorweg. Martin spricht nicht! Nicht ein einziges Wort kommt im ganzen Film über seine Lippen. Außer ein verschwitztes Kichern ist er nicht bereit seinen Zuschauern zu gönnen. Aber das brauch er auch gar nicht. Allein durch seine Gestiken ist man immer im Bilde was er schon wieder ausheckt. Im Gegenteil zu First Sequence, der noch als reiner Horrorfilm mit einer etwas trashigen Story daherkommt, ist HC2 – Full Sequenz ein knallharter Schocker, absolut Konsequent dabei seine Zuschauer zu ekeln. Da wo andere Filme wegblenden, hält Tom Six extra den Finger in die Wunde und geht auf Nahaufnahme. Das geht so weit das zum Ende hin eine Darstellung in Farbe selbst für ihn zu viel wurde.

Mein Fazit
Bizarr, bizarrer, am bizarrsten! Nichts für schwache Nerven oder Mägen. Als ich ihn das erste Mal gesehen habe, war ich noch recht verwundert wieso schwarz/weiß als Stilmittel gewählt wurde. Als ich dann zum Ende des Films kam, erkannte ich das es sich nicht um ein Stilmittel, sondern einfach ein Mittel zum Zweck war. Denn anders hätte man niemanden im Kinosessel halten können. Zu groß wird am Ende der Ekelfaktor. Wer sich nicht sicher ist was er vertragen kann oder bereits in der ersten Stunde seine Augen vom Geschehen abwenden muss, sollte gar nicht erst weiter schauen.

PS: Diese Kritik befasst sich ausschließlich mit der schwarz/weiß Fassung von The Human Centipede 2 – Full Sequenz. Einen Nachtrag zur colorierten Fassung werde ich dann hier nachreichen.


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