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  • Format
    Film
  • Starttermin
  • Originaltitel
    Happy Death Day
8/10
von heisenberg

Kritik

Happy Deathday ist eine moderne Version des Klassikers „Und täglich grüßt das Murmeltier“ mit Bill Murray von 1993, gekreuzt mit Elementen von Scream. Die Idee dahinter immer wieder den Tag des eigenen Todes zu erleben in einer typischen Teenie-Slasher-Geschichte ist genau so genial wie auch witzig. Zwar hätte ich mir an so mancher Stelle etwas mehr Grusel und den unterschwelligen Witz der Scream-Filme gewünscht, aber auch so ist Happy Deathday sehr gelungen und unterhaltend. Nicht selten ist man geneigt herzhaft zu lachen und man stellt sich die Frage welche Strategie einen am ehesten zum Ziel führen würde, um den eigenen Mörder zu entlarven.
Die Charaktere in Happy Deathday bewegen sich in den typischen Klischees der beiden Genres, was auch perfekt Funktioniert. Ob nun der etwas einfältige muskelbepackte Sportler, die hochnäsigen Verbindungsschwestern oder der „Mister Right“ in Form des High-School-Losers. Keiner wurde vergessen. In typischer Scream-Manier fragt sich der Zuschauer und auch die Hauptfigur Tree (Jessica Rothe, „La La Land“) zu Recht, wer ist nun der Killer!? Denn gleich zu Beginn wird einem klar, durch ihre doch recht ruppige Art ihren Mitmenschen gegenüber, macht sich Tree eher Feinde als Freunde. So ist es nicht verwunderlich das theoretisch jeder einen Grund hat das weibliche Pendant zu Bill Murrays Charakter Phil Connors zu ermorden. Somit kommt jeder als Täter in Frage.
Wie soll es auch anders sein, entwickelt sich Tree im Laufe der Handlung zu einem sympathischen Charakter, die versucht ihre Fehler der Vergangenheit zu korrigieren. War sie am Anfang noch eine nervige „Bitch“, mutiert sie zu einer richtig taffen Vorzeige-Freundin. Und wer will es ihr dann nach all der Wandlung noch missgönnen dem Tod endgültig von der Schippe zu springen? Natürlich niemand und so findet dann schließlich auch Happy Deathday noch zu einem recht würdigen Happy-End. Der Täter wird gestellt und das typisch fadenscheinige Motiv klärt den ganzen Film und Tree kann endlich zeigen was sie auch ihrem Todestag gelernt hat ...

Fazit

Mir hat Happy Deathday sehr gut gefallen und ein Kinobesuch lohnt sich definitiv. Die spritzige Mischung aus Soft-Slasher und Komödie, mit einem gelungenen und auch überraschenden Ende macht Lust auf mehr. Gut das Happy Deathday zu den erfolgreichen Kinostarts zählt, so ist zu hoffen das wir evtl. eine Fortsetzung zusehen bekommen. Mich würde es freuen.

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