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Lights Out


5/10

Allgemeine Infos
Lights Out ist ein US-amerikanischer Horrorfilm des schwedischen Regisseurs David F. Sandberg aus dem Jahr 2016. Das Budget betrug ungefähr 5 Millionen US-Dollar und spielte ca. 90 Millionen an den Kinokassen ein.

Die Handlung
Als die junge Frau Rebecca (Teresa Palmer, „Der Fluch – The Grudge 2“, „Ich bin Nummer Vier“ oder „Warm Bodies“) erkennt, dass ihr kleiner Halbbruder Martin (Gabriel Bateman, „Annabelle“, „Stalker“ oder „Outcast“) an denselben Nachtängsten wie sie als Kind leidet, muss Sie außerdem feststellen das ihre Mutter Sophie (Maria Bello, „Coyote Ugly“, „The Dark“ oder „Die 5. Welle“) wieder in einer ihrer manisch-depressiven Phasen gefangen ist. Als Martin ihr dann noch von Diana, der Freundin ihrer Mutter erzählt, ist es eigentlich schon fast zu spät etwas zu unternehmen …

Meine Meinung
Die Grundidee ist wirklich gut. Der Einfall das die Gefahr im Dunkeln liegt und man im Licht sicher ist, greift eine der typischen Urängste auf wie ich es in dieser Form noch nicht kenne und wurde auch visuell schön umgesetzt. Das Licht-an-Licht-aus-Prinzip gibt dem ganzen einen neuen Twist. Der Gruselfaktor ist auf jeden Fall gegeben. Leider ist die Story dann am Ende nicht ganz so wie man sie hätte machen können. Da hätte ich dann doch etwas mehr Tiefe erwartet. Die Hintergründe um Sophia und Diana waren mir leider zu Oberflächlich. Aber mal sehen, sollte es zu einer Fortsetzung kommen ist die Möglichkeit dazu immer noch da. Die fehlende Idee für einen umfangreicheren Plot erklärt dann auch die eher kurzweilige Laufzeit von gerade einmal 81 Minuten. So entstehen zwar auch keine Längen und die obligatorischen Logiklöcher lassen sich so in Grenzen halten, aber das Ganze wird dann doch auch eher ein kurzweiliges Vergnügen.
Insbesondere muss ich an dieser Stelle aber auch die schauspielerischen Leistungen der weiblichen Protagonisten loben. Teresa Palmer in ihrer Rolle als die rebellische große Schwester hat mir sehr gut gefallen. Ebenso Maria Bello als psychotische Mutter, die ständig zwischen Wahn und Verzweiflung pendelt, überzeugte mich auf ganzer Linie.

Mein Fazit
Lights Out ist wirklich gelungen und wird vermutlich auch bald eine Fortsetzung bekommen. Licht an – alles gut, Licht aus – du bist tot. Der Film ist ein hinterhältiges Luder! Besonders in Schwarzlicht.

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