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Breaking Bad


10/10

Allgemeine Infos
Breaking Bad wurde von 2008 bis 2013 gedreht und umfasst 62 Folgen in 5 Staffeln. Die Serie spielt in Albuquerque, New Mexico, wo sie auch gedreht wurde. Schöpfer von Breaking Bad ist Vincent Gilligan („Verliebt in Sally“, „Hancock“ oder „Better Call Saul“), der bereits an der Serie Akte X beteiligt war.

Die Handlung
Der Chemielehrer Walter (Brian Cranston, „Godzilla“, „Argo“ oder „Malcolm Mittendrin“) und seine Frau Skyler White (Anna Gunn, „Deadwood“, „Der Staatsfeind Nr. 1“ oder „Sully“) erwarten ihr zweites Kind. Ihr gemeinsamer Sohn Walter Jr. (RJ Mitte, „House of last things“, „Switched at Birth“ oder „Dixieland“) leidet an infantiler Zerebralparese, wodurch er auf Krücken angewiesen ist. Als Walter nach einem Zusammenbruch bei seinem Zweitjob erfährt das er unheilbar an Lungenkrebs erkrankt sei, verheimlicht er dies seiner Familie. Weder möchte er das diese an seiner Erkrankung verzweifelt, noch dass sie alle finanziellen Mittel verlieren um ihn zu retten. Als Walter von seinem Schwager Hank Schraeder (Dean Norris, „Starship Troopers“, „Total Recall – Die totale Erinnerung“ oder „Under the Dome“), einem DEA-Agent der hiesigen Polizeibehörde, erfährt wieviel Geld ein Chrystal Meth Koch mit einer Charge verdienen kann, fest er den Plan so Geld für seine Behandlung zu verdienen und etwas für seine Familie zurückzulegen. Walter bittet Hank ihn auf einer Razzia begleiten zu dürfen. Während dieser muss er aber im Auto warten und sieht wie Jesse Pinkman (Aaron Paul, „Need for Speed“, „The Last House on the Left“ oder „The Path“), ein ehemaliger Schüler, vom Tatort türmt. Mit dem Wissen von Jesse und dem Können von Walter beginnen die beiden in einem alten Camper in der Wüste von New Mexico zu kochen …

Meine Meinung
Die Geschichte um Walter White ist so genial geschrieben, dass man es in einer kurzen Kritik gar nicht in Worte fassen kann. Hat man am Anfang etwa 2,5 Folgen Geduld, beginnt sich der Plot wie ein roter Faden durch die einzelnen Staffeln zu ziehen und sich später wie ein Spinnennetz auszubreiten. Die gesamte Story ist ein Kunstwerk, das später einen einige der intensivsten Momente der (jüngeren) Seriengeschichte beschert. Mit jeder Folge und besonders mit jeder weiteren Staffel versinkt Walter White zusammen mit Pinkman im Sumpf der Ereignisse und jeder dieser Prozesse prägt nicht nur die beiden, die sich in ganz unterschiedliche Richtungen entwickeln, sondern auch die Charaktere aus ihrer näheren Umgebung. Somit ist auch die zweite große Stärke von Breaking Bad, die Charakterentwicklung zu nennen. Besonders die von Walter White alias Heisenberg und damit die unglaubliche darstellerische Leistung des Bryan Cranston, die seinesgleichen sucht. Selten habe ich die Entwicklung einer Figur dermaßen überzeugend gesehen. Die Serie zeigt deutlich, dass eine solche charakterliche Entwicklung nicht einfach von heute auf morgen passiert.
Immer wieder sind mir auch Bedenken zu Ohren gekommen, das Breaking Bad womöglich den Drogenkonsum verherrlichen würde. Das Gegenteil ist eher der Fall, denn viele Szenen dienen eher als abschreckendes Beispiel. Die gesamte Serie schafft es mit ungeschönten Bildern zu unterhalten und einem trotzdem einen Einblick der fatalen Folgen der Drogenabhängigkeit zu demonstrieren. Auch wenn diese Charaktere eher zu den Nebenrollen gehören, werden einen Crackhäuser, abhängige Prostituierte oder ganze kriminelle Familien der Unterschicht nicht vorendhalten. Selbst den Drogentod lässt einen Breaking Bad miterleben.

Mein Fazit
Wow, was für ein Monster. Breaking Bad macht fast so süchtig wie das teuflische Crystal Meth. Geeignet für jeden der interessiert ist an glaubwürdigen Charakteren, gespielt von sehr starken Schauspielern. Der eine perfekt durchdachte Geschichte mit einem dicken roten Faden durch alle Folgen der Serie erleben möchte. Und das aller wichtigste, Breaking Bad schafft das was nicht viele geschafft haben und liefert sich selber einen qualitativ würdigen Abschluss.

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